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Tintentod

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Tintentod ist ein Fantasybuch von Cornelia Funke. Es ist der dritte Band der Tintenwelt-Trilogie. Die zuvor erschienen Teile heißen Tintenherz und Tintenblut. Das Buch ist am 28. September 2007 im Cecilie Dressler Verlag erschienen. Der endgültige Titel des letzten Bandes blieb lange unklar. Die Autorin erwähnte im Dezember 2006 neben Tintentod sowohl Tintensaat als auch Das Lied des Eichelhähers als mögliche Titel. Im Frühjahr 2007 verschickte der Verlag Werbematerial an Buchhandlungen, das den Band unter dem Titel Tintenrot bewarb.

InhaltBearbeiten

Im abschließenden Band der Trilogie spitzt sich der Konflikt zwischen Meggies Eltern über die Frage zu, ob sie in der Tintenwelt, der Welt des Buches, bleiben oder in die reale Welt, in der das Buch geschrieben und gelesen wird, zurückkehren sollen. Schwerpunkt der Handlung ist die Auseinandersetzung zwischen Fenoglio, dem Erschaffer der Tintenwelt, und dem Plagiator Orpheus, der die Tintenwelt nach seinen Vorstellungen verändern will.

Buchbinder Mo wird in der Tintenwelt unter dem Namen „Eichelhäher“ zu einer Art Robin Hood und kämpft auf der Seite des Guten gegen den bösen Fürsten Natternkopf und dessen Soldaten.

Meggie fühlt sich von Farid, der Orpheus als Gegenleistung für die Wiedererweckung Staubfingers dient, immer mehr vernachlässigt und wird langsam für die Werbungen Dorias, einem jungen Gefolgsmann des schwarzen Prinzen, empfänglich.

Der Natternkopf ist zwar unsterblich, da Mo aber das „Leere Buch“ manipuliert hatte, beginnt er genau wie das Buch langsam zu faulen.

Orpheus fühlt sich in der Tintenwelt sehr wohl und beginnt sie nach eigener Vorstellung sowie zu seinem Vorteil umzuschreiben, was Fengolio sehr missfällt. Resa, die inzwischen schwanger ist, möchte wieder zurück in die reale Welt. Sie schließt mit Orpheus einen Handel ab, wobei sie Mo dazu bringen soll, die weißen Frauen zu rufen. Als Gegenleistung schreibt Orpheus ihr die Zeilen, die sie und Meggie in die andere Welt zurückbringen.

In Wahrheit dient der Handel Orpheus als Köder, denn er will beim Tod Mo gegen Staubfinger eintauschen. Nachdem Resa sowie auch Farid, von Orpheus instruiert, Mo dazu überreden, ruft dieser die weißen Frauen herbei, die ihn, so wie es Orpheus heimlich plante, in ihre Welt entführen.

Der Tod, bzw. die „große Wandlerin“, will Mo bestrafen, weil er dem Natternkopf das „Leere Buch“, mit dem dieser unsterblich gemacht worden ist, gebunden hat und stellt ihm aus Liebe zu ihren Töchtern, den weißen Frauen, ein Ultimatum. Er soll bis zum Ende des Winters das Buch zerstören, da er ihn und seine Tochter Meggie sonst holen will. Mo geht auf das Ultimatum ein und bekommt Staubfinger an seine Seite gestellt.

Nachdem der Natternkopf mit Hilfe des Pfeifers alle Kinder Ombras entführt, liefert sich Mo im Tausch gegen diese an Violante aus, der Tochter vom Natternkopf, die ihm zuvor angeboten hatte, ihm zu helfen, ihren Vater zu töten. Darüber hinaus erklärt er sich bereit, das „leere Buch“ wieder instand zu setzen.

Als die Kinder wieder frei sind, werden sie vom schwarzen Prinzen zusammen mit Meggie, Farid, Fenoglio sowie Elinor und Darius, der sich und Elinor in die Tintenwelt gelesen hatte, in Sicherheit gebracht. Als aber der Aufenthaltsort verraten wird, werden diese eilig zu dem „Baum der Nester“ geschafft, dessen Existenz Fenoglio noch rechtzeitig eingefallen ist. Dort kann Meggie mit Hilfe Fenoglios mehrfach die Ereignisse durch ihre Gabe des Vorlesens zum Guten wenden.

Zu guter Letzt erscheint ihr eine weiße Frau, die ihr „Das letzte Lied des Eichelhähers“ (und somit Mo) auf ein Blatt Papier schreibt. Zudem stellt sie verwundert fest, dass sie auch starke Gefühle für Doria empfindet. Von Fenoglio erfährt sie, dass dieser die Figur einer Geschichte ist, die Fenoglio nie veröffentlicht hat. Doria ist dort als erwachsener Mann ein berühmter Erfinder sowie mit einer Frau verheiratet, die aus einem fernen Land kommt und ihn auf die Ideen für seine Erfindungen bringt.

Violante schafft Mo auf die Burg im See , das verlassene Schloss Ihres Großvaters. Staubfinger begleitet ihn. Wie erwartet trifft auch ihr Vater ein. Doch durch einen geheimen Gang nehmen seine Männer die Burg ein und der Natternkopf zwingt Mo, ihm ein neues Buch anzufertigen. Währenddessen ist Resa Mo zu Hilfe geeilt, diese steht ihm in Gestalt einer Schwalbe bei. Schließlich bringt des Natternkopfs Enkel Mo das „leere Buch“, mit dessen Hilfe er diesen töten kann, indem er die Wörter Herz, Blut, Tod hineinschreibt. Orpheus, der sich dem Natternkopf angeschlossen hat und ständig versucht, in die Geschichte einzugreifen, flieht nach Norden in die Berge.

Am Ende des Buches lebt Staubfinger wieder mit seiner Frau zusammen, Fenoglio ist wieder ein berühmter Dichter, Elinor hat sich das Nachbarhaus neben ihm gekauft, Mo bleibt zusammen mit Resa und Meggie in der Tintenwelt und ist wieder als Buchbinder tätig. Meggie begreift überraschend, dass ihr Herz für Doria schneller schlägt als für Farid, der nun als Gaukler durch die Lande ziehen will. Offensichtlich ist sie die Frau aus dem fernen Land, die Doria heiraten wird. Meggies kleiner Bruder, der fünf Monate später geboren wird, wächst ebenfalls in der Tintenwelt auf. Er will jedoch irgendwann die andere Welt besuchen, von der ihm Elinor erzählt hat, weil er glaubt, sie sei spannender und aufregender als seine Welt.

KapitelBearbeiten

Siehe auch: Tintentod/Kapitel

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